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Netzwerk Daseinsvorsorge wird selbstständig

Nach gut zweijähriger Unterstützung durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) und das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im wesentlichen durch Finanzierung einer Forschungsasistenz und einer Geschäftsstelle geht das Netzwerk wie geplant ab dem 1. Juli 2022 in die Selbstständigkeit. Ein Großteil der am bisherigen MORO "Netzwerk Daseinsvorsorge" beteiligten Regionen, Landkreise oder interkommunalen Verbünde organisert sich fortan als Lern- und Kompetenznetzwerk für die regionale Daseinsvorsorge in ländlichen Räumen in der Arbeitsgemeinschaft "Netzwerk Daseinsvorsorge" selbst. Entsprechende Arbetisstrukturen, eine Kooperationsvereinbarung und eine Geschäftsordnung wurden vereinbart und bilden die Grundlage für die zukünftige Zusammenarbeit. 

Das Netzwerk Daseinsvorsorge beschäftigt sich seit Jahren mit Fragen der regionalen Daseinsvorsorge im praxisnahen Austausch untereinander. Die Netzwerkmitglieder vereint dabei ein gemeinsames Verständnis von der strategischen Entwicklung und Umsetzung von regionaler Daseinsvorsorge, was gekennzeichnet ist durch die Kriterien: diskursiv, fachübergreifend, langfristig, umsetzungsorientiert, regional, interkommunal. Das Netzwerk ist offen für Interessierte, die sich diesen Kriterien ebenso verpflichtet fühlen.


Netzwerk Daseinsvorsorge geht in die nächste Runde

Das im November 2018 gegründete Netzwerk Daseinsvorsorge soll im Rahmen des Modellvorhabens der Raumordnung (MORO) "Netzwerk Daseinsvorsorge 2. Runde" stabilisiert und in seinen Funktionen als Kompetenz-, Lern- und Transfernetzwerk, als Praxispartner für Wissenschaft und Forschung sowie als Sprachrohr von ländlich geprägten Räumen gestärkt und in die Eigenständigkeit begleitet werden.

Mit dem Netzwerk soll der Ansatz der Regionalstrategie Daseinsvorsorge im Sinne einer Umsetzung der Ergebnisse und Verstetigung der Prozesse gestärkt und unterstützt werden. Zudem soll die Orientierung an diesem Ansatz weiterverbreitet und neue Landkreise und Regionen für den Umbau und die Anpassung der Daseinsvorsorge qualifiziert und unterstützt werden.

Die Ziele des MORO „Netzwerk Daseinsvorsorge 2. Runde liegen darin,

  1. das Netzwerk Daseinsvorsorge zu stabilisieren und ihm Eigenständigkeit zu geben,
  2. dafür geeignete Organisations- und Finanzierungsmodelle zu finden,
  3. neue Mitglieder für das Netzwerk und seine Planungs- und Handlungsphilosophie zu werben sowie
  4. Formate weiterzuentwickeln, um die Arbeit in den Netzwerkregionen und den Erfahrungsaustausch zwischen diesen zu stärken.

Im Netzwerk Daseinsvorsorge arbeiten derzeit 23 Netzwerkregionen zusammen, die sich vor allem aus der Gruppe der seinerzeitigen ArD-Modellregionen sowie den sogenannten Vorläuferregionen speisen. Mittelfristig ist das Netzwerk offen für weitere interessierte Landkreise und Regionen. Im Mittelpunkt steht der praxisnahe, wechselseitige Erfahrungsaustausch und Wissenstransfer in regelmäßigen Netzwerktreffen hinsichtlich Lösungsansätzen, Methodenanwendung oder prozessbezogenen Aspekten bei Themen der regionalen Daseinsvorsorge und Lebensqualität. Die teilnehmenden 23 Netzwerkregionen setzen sich aus 14 Landkreisen, sechs Gemeindeverbünden und drei regionalen Planungsverbänden zusammen.

Informationen zur ersten Phase des Netzwerkes finden Sie auf den Webseiten des BBSR...

Karte der Netzwerkregionen

Eine Übersichtstabelle zu den Netzwerkregionen finden Sie hier...

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Aktuelles

Leitfaden für ein Monitoring- und Evaluationssystem regionale Daseinsvorsorge erschienen.

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Die Präsentationen die im Rahmen der Fachtagung gehalten wurden sind nun online verfügbar.

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Am 23. Juni war das Netzwerk mit seinem Netzwerktreffen zu Gast im BMI.

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"Daseinsvorsorge kooperativ gestalten" am 24.06.2022 in Berlin ab sofort online.

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Während des letzten Netzwerktreffens in Alsfeld haben die Mitglieder einen neuen Netzwerksprecherrat gewählt.

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